Samstag Regen, Sonntag Regen. Was für ein Pech.
Samstag fuhr ich zum Kaffee zu Mama und Papa. Unser Wiedersehen war jedoch nur von kurzer Dauer, da meine Eltern gern in die Sauna wollten und ich nicht so lange wegbleiben wollte. Nun ja, wir sehen uns bestimmt bald wieder. Dafür konnte ich an diesem Abend noch mit Daniel einkaufen fahren und Zutaten für eine Pizza holen. Wir machten uns ein ganzes Blech voll und aßen noch am nächsten Tag davon. Und bei meinen letzten Bissen am Laptop trug mir Daniel unsere Schildkröte Fridolin an den Tisch. Und schnell wie der Wind kletterte er auf meinen Teller, knabberte erst an meinem Finger und fraß voller Gier zwei Maiskörner, bevor ich ihn wieder zurück in sein Terrarium setzte.
Auch wenn es den ganzen Tag nur regnete, wir verbrachten ein paar schöne Stunden zu hause. Sonntag machte ich mich 18 Uhr wieder auf den Weg nach Groß Kreutz und kam halb durchnässt im Wohnheim an.
Mittwoch, 29. September 2010
Tag 24 - Nun schon 50% Praktikum
Frühs machten wir uns zuerst daran, die Drill(Aussaat)-Maschine auf das Saatgut Hybridroggen einzustellen. Also Tank mit altem Saatgut leeren, die neuen Werte für das Saatgut eingeben, den Tank mit Saatgut füllen und eine Abdrehprobe machen. Ging heute schon viel schneller als beim ersten mal am Mittwoch.
Dann bekam ich die Aufgabe mich über die verschiedensten Mutterkuhställe zu informieren und anschließend sollte ich beginnen, das gesamte Gelände der LVAT abzulaufen und alle ständigen Stromverbraucher samt ihrer Leistung zu erfassen. Tja und ich durfte heute früher Feierabend machen und schaffte es 15:30 Uhr in der Bahn nach Hause zu sitzen. Das Fahrrad hatte ich diesmal in Groß Kreutz am Bahnhof stehen gelassen. Daniel holte mich mit seiner Simson vom Bahnhof ab und wir hatten nun ein schönes Wochenende für uns.
Dann bekam ich die Aufgabe mich über die verschiedensten Mutterkuhställe zu informieren und anschließend sollte ich beginnen, das gesamte Gelände der LVAT abzulaufen und alle ständigen Stromverbraucher samt ihrer Leistung zu erfassen. Tja und ich durfte heute früher Feierabend machen und schaffte es 15:30 Uhr in der Bahn nach Hause zu sitzen. Das Fahrrad hatte ich diesmal in Groß Kreutz am Bahnhof stehen gelassen. Daniel holte mich mit seiner Simson vom Bahnhof ab und wir hatten nun ein schönes Wochenende für uns.
Tag 23 - Grüne Berufe, Biogasanlagen und Bänker
Heute wurden die Sekretärin Frau Berner und ich spontan zu einer Veranstaltung der Arbeitsagentur Brandenburg nach Wusterwitz verordnet. Diese lud Schulklassen zu einem "Tag der Grünen Berufe" ein, an dem Betriebe teilnahmen, die diesem Arbeitszweig angehören, wie Gärtner, Landwirte, Tierwirte, Forstwirte, Floristen uvm. Auch wir hatten einen Stand, hatten Maiskolben und in Gläsern verschiedenste Futtermittel und Getreidesorten mitgebracht, sowie einen Melkschemel und ein Gummieuter.
Das Wetter war herrlich, leider waren nur drei Schulklassen verschiedener Schulen da, sowohl 7. als auch 8. Klasse. Naja, unser Gummieuter war wenigstens etwas interessant und wurde des öfteren abgemolken. Cool an dem ganzen war, dass es kostenlos zu Essen und Trinken gab, verschiedenste Fruchtmilch und Shakes, Eierkuchen, selbstgemachte Kartoffelpuffer mit Apfelmus und Rostbratwurst. Lecker.
Ansonsten gab es große landwirtschaftliche Maschinen zu sehen die auch in ihrer Funktion vorgestellt wurden, bei den Floristen konnte man selber ein Gesteck aus Zierkürbis und Blumen erstellen und als wir nach 2,5 Stunden wieder fuhren, waren wir vollgefuttert, sonnenverwöhnt und mit 3 Blumengestecken versorgt.
Zurück in Groß Kreutz erwartete uns Herr May schon voller Ungeduld. 13 Uhr stand eine Vortragsreihe zum Thema Biogasanlagen für Bankangestellte der Bundesländer Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg Vorpommern an. Und wir hatten seinen Anzug im Auto mit herumgefahren! Nach drei Vorträgen, u.a. von Herr May, gab es anschließend eine Besichtigung unserer kleinen 80 kW Biogasanlage.
Unsere Biogasanlage ist seit ca. 2003 in Betrieb und eine der ersten. Sie wird mit Futterresten, Rindergülle und sonstigen anfallenden Abfallstoffen gefüttert. Verschiedene Bakterien setzen diese dann unter Luftabschluss zu den Endprodukten Wasser, CO2, möglichst viel Methananteil, sowie einigen anderen Gasen um. Das Methan gelangt in einen Verbrennungsmotor, der einen Generator antreibt und Strom erzeugt. Das warme Wasser das bei der Kühlung des Motors entsteht wird nebenan im Milchraum und Melkstand als Warmwasser bsw. zur Reinigung der Geräte verwendet.
PS: Die Vorträge dienten der Spezialisierung dieser Bankangestellten, die über eine Finanzierung von Biogasanlagen zu entscheiden haben.
Das Wetter war herrlich, leider waren nur drei Schulklassen verschiedener Schulen da, sowohl 7. als auch 8. Klasse. Naja, unser Gummieuter war wenigstens etwas interessant und wurde des öfteren abgemolken. Cool an dem ganzen war, dass es kostenlos zu Essen und Trinken gab, verschiedenste Fruchtmilch und Shakes, Eierkuchen, selbstgemachte Kartoffelpuffer mit Apfelmus und Rostbratwurst. Lecker.
| Kartoffelpuffer und Sonnenschein |
Zurück in Groß Kreutz erwartete uns Herr May schon voller Ungeduld. 13 Uhr stand eine Vortragsreihe zum Thema Biogasanlagen für Bankangestellte der Bundesländer Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg Vorpommern an. Und wir hatten seinen Anzug im Auto mit herumgefahren! Nach drei Vorträgen, u.a. von Herr May, gab es anschließend eine Besichtigung unserer kleinen 80 kW Biogasanlage.
Unsere Biogasanlage ist seit ca. 2003 in Betrieb und eine der ersten. Sie wird mit Futterresten, Rindergülle und sonstigen anfallenden Abfallstoffen gefüttert. Verschiedene Bakterien setzen diese dann unter Luftabschluss zu den Endprodukten Wasser, CO2, möglichst viel Methananteil, sowie einigen anderen Gasen um. Das Methan gelangt in einen Verbrennungsmotor, der einen Generator antreibt und Strom erzeugt. Das warme Wasser das bei der Kühlung des Motors entsteht wird nebenan im Milchraum und Melkstand als Warmwasser bsw. zur Reinigung der Geräte verwendet.
PS: Die Vorträge dienten der Spezialisierung dieser Bankangestellten, die über eine Finanzierung von Biogasanlagen zu entscheiden haben.
Dienstag, 28. September 2010
Tag 22 - Triticale Drillen bei Sommertemperaturen
7 Uhr. Heute stand das Drillen von Triticale auf dem Stundenplan. Darunter versteht man das Ausbringen, in den Boden einbringen und Zudecken, also das Sähen von Saatgut. Dazu mussten wir zuerst die Kombi-Sähmaschine mit dem zugehörigen Computer in Einklang bringen. Also erstmal alles anschließen, Elektrik und Pneumatik, dann das Saatgut in den Tank geben.
Dann die nötigen Daten in den Saatcomputer eingeben, die Menge die wir je ha an Saatgut ausbringen wollen, zuzuglich 5 % Zuschlag, korrigiert um die Keimfähigkeit des Saatguts. Das Gewicht des Saatguts wissen wir und auch das 1000 Korngewicht. Dann machen wir noch eine Abdrehprobe, lassen also einige Zeit Saatgut aus dem Tank in einen Beutel laufen und wiegen diesen. Nachdem wir das Gewicht in den Computer eingegeben haben und dieser die Zeit des Abdrehens registriert hat, gibt uns der Computer den Geschwindigkeitsbereich an, in dem wir fahren müssen, damit eine genaue Ausbringung der gewünschten Menge gewährleistet wird. Schließlich haben wir alles geschafft und los gehts auf die erste zu drillende Fläche.
Leider beträgt die Arbeitsbreite diesmal nur 3m und so dauert es 1,5 Tage eine Fläche von 23 ha zu drillen. Wenigstens das Wetter ist uns hold, Sonnenschein und blauer Himmel pur bei über 20°C. Da staubt es schon mal gewaltig, wenn ein kleines Lüftchen weht. Ich bleibe bis 16 Uhr beim Drillen. Gegen 18 Uhr fahre ich mit der Simson zu dieser Fläche und leiste dem Fahrer die letzten Reihen für den Tag Gesellschaft. Dies ist die erste Fahrt auf unebenen Wald- und Sandwegen. Das macht Laune auf mehr. Ich werde jetzt noch öfter mit der Simson fahren.
Dann die nötigen Daten in den Saatcomputer eingeben, die Menge die wir je ha an Saatgut ausbringen wollen, zuzuglich 5 % Zuschlag, korrigiert um die Keimfähigkeit des Saatguts. Das Gewicht des Saatguts wissen wir und auch das 1000 Korngewicht. Dann machen wir noch eine Abdrehprobe, lassen also einige Zeit Saatgut aus dem Tank in einen Beutel laufen und wiegen diesen. Nachdem wir das Gewicht in den Computer eingegeben haben und dieser die Zeit des Abdrehens registriert hat, gibt uns der Computer den Geschwindigkeitsbereich an, in dem wir fahren müssen, damit eine genaue Ausbringung der gewünschten Menge gewährleistet wird. Schließlich haben wir alles geschafft und los gehts auf die erste zu drillende Fläche.
Leider beträgt die Arbeitsbreite diesmal nur 3m und so dauert es 1,5 Tage eine Fläche von 23 ha zu drillen. Wenigstens das Wetter ist uns hold, Sonnenschein und blauer Himmel pur bei über 20°C. Da staubt es schon mal gewaltig, wenn ein kleines Lüftchen weht. Ich bleibe bis 16 Uhr beim Drillen. Gegen 18 Uhr fahre ich mit der Simson zu dieser Fläche und leiste dem Fahrer die letzten Reihen für den Tag Gesellschaft. Dies ist die erste Fahrt auf unebenen Wald- und Sandwegen. Das macht Laune auf mehr. Ich werde jetzt noch öfter mit der Simson fahren.
Tag 20 und 21 - Geländekarte und Silos
Ich habe im Flur unseres Wohnheims ein Satellitenfoto von unserem Gelände von 2007 gefunden, es für euch abfotografiert und einige Punkte gekennzeichnet.
X = Mein Zimmer im Wohnheim (Gebäude fast mittig, unter Nr. 12)
1 Ziegen, 2 Kälbergruppe, 3 Milchkühe/Melkstand/Melkroboter,
4 Abkalbestall/Kälberbuchten, 5 Biogasanlage 80 kW, 6 Fahrsilo, 7 Erdsilos,
8 Ziegen/Schafstall, 9 Jungrinder, 10 Werkstatt, 11 Büros, 12 weiterer Ziegenplatz, 13 Parkplatz
Ich bin wieder einmal für die Getreide(Hoch)silos verantwortlich. Also rauf auf die Leiter und sowohl unten, mittig und oben im Silo die Temperatur gemessen. Da die Temperatur in den verschiedenen Höhen (je ca. 2m Unterschied) zum Teil 5 Grad voneinander abweicht, müssen diese Silos belüftet werden. Dazu bringe ich in Bodennähe an einer Öffnung einen 50 cm durchmessenden Schlauch an, über den ein Ventilator dann die Umgebungsluft in das Silo bläst. Zu achten ist hier nur darauf, das die Außentemperatur nicht zu warm ist und es nicht regnet, damit keine zu hohe Feuchtigkeit in das Silo gelangt.
Diese Arbeit dauert ein Weilchen, da jede Messung ca. 5 Minuten benötigt. Aber es macht Spaß, den Betrieb aus luftiger Höhe zu betrachten. In den Getreidesilos befinden sich zweimal Roggen und einmal Triticale (Kreuzung aus Roggen und Weizen).
X = Mein Zimmer im Wohnheim (Gebäude fast mittig, unter Nr. 12)
1 Ziegen, 2 Kälbergruppe, 3 Milchkühe/Melkstand/Melkroboter,
4 Abkalbestall/Kälberbuchten, 5 Biogasanlage 80 kW, 6 Fahrsilo, 7 Erdsilos,
8 Ziegen/Schafstall, 9 Jungrinder, 10 Werkstatt, 11 Büros, 12 weiterer Ziegenplatz, 13 Parkplatz
Ich bin wieder einmal für die Getreide(Hoch)silos verantwortlich. Also rauf auf die Leiter und sowohl unten, mittig und oben im Silo die Temperatur gemessen. Da die Temperatur in den verschiedenen Höhen (je ca. 2m Unterschied) zum Teil 5 Grad voneinander abweicht, müssen diese Silos belüftet werden. Dazu bringe ich in Bodennähe an einer Öffnung einen 50 cm durchmessenden Schlauch an, über den ein Ventilator dann die Umgebungsluft in das Silo bläst. Zu achten ist hier nur darauf, das die Außentemperatur nicht zu warm ist und es nicht regnet, damit keine zu hohe Feuchtigkeit in das Silo gelangt.
Diese Arbeit dauert ein Weilchen, da jede Messung ca. 5 Minuten benötigt. Aber es macht Spaß, den Betrieb aus luftiger Höhe zu betrachten. In den Getreidesilos befinden sich zweimal Roggen und einmal Triticale (Kreuzung aus Roggen und Weizen).
Montag, 27. September 2010
Tag 18 und 19 - Melken und Simson Fahren
Arbeitswochenende. Ich durfte mal wieder früh 4:10 Uhr aufstehen und beim Melken helfen, da dieses Wochenende sonst kaum jemand dafür da war. Das ist ok, ich kann diese Arbeit mitlerweile recht gut verdauen und freute mich schon darauf, möglichst früh mit den Saubermacharbeiten fertig zu sein. Denn ich hatte mir vorgenommen heute nach Berlin zu fahren, zu Daniel und den Schildis. Und das tat ich auch. 9:30 Uhr fuhr ich mit der Bahn, war 11 Uhr zu hause und genoss eine Stunde mit Daniel, den Fischen, den Schildkröten und dem Zuhause sein. Dann ging es los. Mit den Simsons wollten wir bis nach Groß Kreutz fahren. Auf dem Weg in der Nähe von "Das Schloss"-Schoppingcenter hielten wir an einem American-Burger-Restaurant an und aßen jeder einen Riesengroßen Burger mit Pommes und einer Fassbrause. Lecker. Dann ging es weiter und nach insgesamt knapp 2 Stunden Fahrzeit, einem kleinen Stau aber sonst keinen Umwegen kamen wir auf meinem Betrieb an, wo ich leider schon nach 10 Minuten mit meiner Arbeit wieder anfangen musste. Melken. Naja, ein bisschen konnte ich Daniel zeigen und eigentlich reichte ihm das auch. Er lag viel lieber auf meinem Bett und ruhte sich aus.
Nach einer halben Stunde verabschiedete ich Daniel wieder, schließlich hatte er die Strecke erneut vor sich. Diesmal fuhr er ohne Pause bis nach Hause und brauchte genau 1,5 Stunden. Cool. Sogar mit Simson nicht weit weg. Und ich hab jetzt meine Simson in Groß Kreutz und kann endlich einmal übers Feld krossen. :-)
Naja, Sonntag war ich ebenfalls früh und nachmittags zum Melken. Damit war ich hier schon 25 mal beim Melken. Nicht schlecht für die ersten 3 Wochen.
Nach einer halben Stunde verabschiedete ich Daniel wieder, schließlich hatte er die Strecke erneut vor sich. Diesmal fuhr er ohne Pause bis nach Hause und brauchte genau 1,5 Stunden. Cool. Sogar mit Simson nicht weit weg. Und ich hab jetzt meine Simson in Groß Kreutz und kann endlich einmal übers Feld krossen. :-)
Naja, Sonntag war ich ebenfalls früh und nachmittags zum Melken. Damit war ich hier schon 25 mal beim Melken. Nicht schlecht für die ersten 3 Wochen.
Tag 16 und 17 - Maishäckseln
Donnerstag, 16.09.2010 : 7 Uhr ging es wieder los, der Maishäcksler stand bereit und einige der Abschiebewagen auch, jedoch nicht alle. Stau gab es seit der Früh auf der A10 und im Laufe des Tages auf weiteren Straßen in der näheren Umgebung. Dies machte es für uns nicht möglich, die zuerst geplanten Flächen in den weiter entfernten Gemeinden zu häckseln. Wir begannen also kurzerhand mit der am nächsten gelegenen Fläche gleich neben dem Betrieb, in der Hoffnung, dass die Straßen später frei sein würden. Ich durfte zuerst in einem Abschiebewagen mitfahren, hier eine Einheit mit angehängten 2 x 6t Bergewagen für den gehäckselten Mais.
Später stieg ich dann um auf den Maishäcksler, der natürlich viel cooler ist, aufgrund des erhöhten Sitzplatzes und der guten Rundumsicht. Ich verbrachte den ganzen Tag im Häcksler und führte Strichliste für jede Art von Abschiebewagen und die Anzahl ihrer Fuhren Maisgehäckseltes, zur späteren über den Daumen gepeilten Berechnung des Ertrags auf jedem Maisschlag.
35 ha schafften wir an diesem Tag, da der Häcksler mit einer Geschwindigkeit von nur ca. 5,5 kmh durch den Mais fuhr. Die Arbeitsbreite dieses Häckslers beträgt 8 Reihen Mais. Mir wurde nicht langweilig, zwar manchmal etwas schläfrig, da die Sonne uns aufheizte, doch die Stunden gingen vorbei. Es ist gar nicht so leicht für den Fahrer eines Häckslers: er muss darauf achten, dass er gerade fährt und zwar so, das er auf jeden Fall die äußerste Maisreihe häckselt. Dies ist nicht so einfach, da das Feld manchmal uneben ist. Gleichzeitig muss er auf den Wurfarm achten, welcher den gehäckselten Mais auf den Abschiebewagen wirft. Er kann den Wurfarm nach an der Seite nach vorne, hinten sowie den Wurfarm nach hinten bewegen, sowie hoch und runter um verschiedene Entfernungen zu erhalten. Der Fahrer des Abschiebewagens muss permanent darauf achten, die gleiche Geschwindigkeit wie der Häckslerfahrer zu haben oder sofort anzuhalten, wenn der Häcksler verstopft und anhalten muss.
Am folgenden Tag begann der Häcksler schon 6 Uhr, da das Silo bis zum Abend voll werden sollte. Ich weiß gar nicht mehr was meine Aufgabe war, jedenfalls diesmal nicht Häckseln. Gegen 17 Uhr sollte ich am Silo sein und da war ich dann auch mit vielen anderen. Es wurde Zeit das Silo fürs Abdecken vorzubereiten. Die schweren Maschinen fuhren nun schon seit Stunden übers Maissilo um es zu verdichten.
Und nach der letzten Fuhre und einer weiteren halben Stunde Verdichten waren wir dran. Bis 21 Uhr dauerte es das Maissilo haltbar zu machen. Eine dünne Folien machte den Anfang, dann folgte eine dicke Folie immer in den Maßen 12x15m und dann ein dickes Netz darüber. Schließlich belegten wir den Rand des 63 m langen uns 12 m breiten Maissilos mehrfach mit Sandsäcken, Autoreifen und Halbschalen (halbe Autoreifen).
Am Ende des Tages hatten wir hier Futter im Wert von 60.000 € hoffentlich ordentlich und somit lange haltbar verpackt. Ich schlief sehr gut diese Nacht.
Später stieg ich dann um auf den Maishäcksler, der natürlich viel cooler ist, aufgrund des erhöhten Sitzplatzes und der guten Rundumsicht. Ich verbrachte den ganzen Tag im Häcksler und führte Strichliste für jede Art von Abschiebewagen und die Anzahl ihrer Fuhren Maisgehäckseltes, zur späteren über den Daumen gepeilten Berechnung des Ertrags auf jedem Maisschlag.
| Maishäcksler mit eingeklappten Häckslern |
35 ha schafften wir an diesem Tag, da der Häcksler mit einer Geschwindigkeit von nur ca. 5,5 kmh durch den Mais fuhr. Die Arbeitsbreite dieses Häckslers beträgt 8 Reihen Mais. Mir wurde nicht langweilig, zwar manchmal etwas schläfrig, da die Sonne uns aufheizte, doch die Stunden gingen vorbei. Es ist gar nicht so leicht für den Fahrer eines Häckslers: er muss darauf achten, dass er gerade fährt und zwar so, das er auf jeden Fall die äußerste Maisreihe häckselt. Dies ist nicht so einfach, da das Feld manchmal uneben ist. Gleichzeitig muss er auf den Wurfarm achten, welcher den gehäckselten Mais auf den Abschiebewagen wirft. Er kann den Wurfarm nach an der Seite nach vorne, hinten sowie den Wurfarm nach hinten bewegen, sowie hoch und runter um verschiedene Entfernungen zu erhalten. Der Fahrer des Abschiebewagens muss permanent darauf achten, die gleiche Geschwindigkeit wie der Häckslerfahrer zu haben oder sofort anzuhalten, wenn der Häcksler verstopft und anhalten muss.
Am folgenden Tag begann der Häcksler schon 6 Uhr, da das Silo bis zum Abend voll werden sollte. Ich weiß gar nicht mehr was meine Aufgabe war, jedenfalls diesmal nicht Häckseln. Gegen 17 Uhr sollte ich am Silo sein und da war ich dann auch mit vielen anderen. Es wurde Zeit das Silo fürs Abdecken vorzubereiten. Die schweren Maschinen fuhren nun schon seit Stunden übers Maissilo um es zu verdichten.
Und nach der letzten Fuhre und einer weiteren halben Stunde Verdichten waren wir dran. Bis 21 Uhr dauerte es das Maissilo haltbar zu machen. Eine dünne Folien machte den Anfang, dann folgte eine dicke Folie immer in den Maßen 12x15m und dann ein dickes Netz darüber. Schließlich belegten wir den Rand des 63 m langen uns 12 m breiten Maissilos mehrfach mit Sandsäcken, Autoreifen und Halbschalen (halbe Autoreifen).
Am Ende des Tages hatten wir hier Futter im Wert von 60.000 € hoffentlich ordentlich und somit lange haltbar verpackt. Ich schlief sehr gut diese Nacht.
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